News / Presse 2014

18.11.2014 - Presseinfo
Der fixLink Extender von EasyLan verlängert Daten- und Anschlusskabel werkzeuglos

Mit dem neuen fixLink-Extender von EasyLan kann ein Installateur oder Servicetechniker Datenleitungen sowie Anschlussleitungen schnell und ohne Spezialwerkzeug verlängern. Auch eine direkte Verbindung von Datenkabel und Anschlussschnur ist möglich. Der fixLink-Extender ist derzeit der preisgünstigste Kategorie-6A-Kabelverbinder im Markt. Er ist ideal für schnelle Wartungsarbeiten beim Kunden.

Garching, den 18.11.2014. Mit dem kompakten fixLink-Extender von Easylan kann der Installateur zum Beispiel stillgelegte Leitungen reaktivieren und bis zum nächsten benötigten Anschluss verlängern. Der knappe Raum im Kabelkanal wird damit optimal genutzt. Der Installateur schraubt den Extender einfach am Ende der installierten Leitung in den Kanal oder an die Wand. Nach erfolgreicher Installation kann die so verlängerte Leitung bis zur maximalen Link-Länge selbst für 10-Gigabit-Ethernet-Übertragungen genutzt werden und unterstützt PoE+ (Power over Ethernet). Wenn der Anwender zum Beispiel eine Netzwerkkamera oder einen WLAN-Access-Point an einer Stelle ins Netz einbinden will, an der keine Datendose verfügbar ist, kann er mit dem fixLink-Extender das Anschlusskabel auch direkt an eine installierte Leitung anschließen.

Der fixLink-Extender entspricht der Kategorie 6A ISO/IEC 11801 und eignet sich für Kabeldurchmesser von AWG 27 bis AWG 22. Er kostet unter acht Euro. Damit ist er der derzeit preiswerteste Kat.-6A-Kabelverbinder im Markt. Der fixLink-Extender ist ab sofort verfügbar und wie die anderen Patch-Komponenten von EasyLan über mehrere namhafte Anbieter erhältlich.

29.10.2014 - Presseinfo
Zentrale Glasfaser-Verteilung mit dünnen Leitungen
in die IT-Schränke

Jeder IT-Administrator kennt sie: die dicken Glasfaser-Backbone-Kabel, die sich in jeden Netzwerkschrank eines Datacenters winden. Sie benötigen viel Platz, sind starr und schwer zu handhaben. Das Identifizieren von einzelnen Fasern bei bis zu 144 Fasern in einem Kabel ist zeitraubend. Deutlich installations- und wartungsfreundlicher geht es mit einer zentrale LWL-Verteilung. Bei diesem Ansatz führt der Installateur dünne zwölffaserige Flexkabel vom LWL-Verteiler in die Schränke. Sogar die Schrankkühlung kann so erheblich effektiver arbeiten.

In vielen Rechenzentren und Verteilerräumen ziehen sich dicke Glasfaser-Backbone-Kabel durch den Doppelboden oder über die Kabeltrassen. Sie binden die einzelnen Etagen, Gebäude oder auch Niederlassungen an die Unternehmens-IT an. Sie sind dicker und starrer als Kupferdatenkabel. Die Backbone-Kabel benötigen große Biegeradien und müssen manchmal für vielleicht nur zwei bis drei Anschlüsse in mehrere Netzwerkschränke geführt werden. Das ist zeitaufwändig und erschwert bei bis zu 144 Fasern pro Kabel die korrekte Faserzuordnung erheblich. Bei Nachinstallationen müssen hier oft alle Fasern eines Kabels passiv gesetzt werden, weil eine sichere Faserzuordnung kaum möglich ist. Zudem benötigt eine solche Verkabelung wertvollen Platz im Doppelboden und in den Netzwerkschränken. Das beeinträchtigt die Klimatisierung und erhöht zum Beispiel bei gemieteten Rechenzentrumsflächen die Kosten.

Mehr Übersicht

Arbeitet ein Rechenzentrum dagegen mit einer zentralen LWL-Verteilung, werden alle Backbone-Kabel an einem gemeinsamen Übergabepunkt auf flexible 12-faserige, 3 mm dünne Glasfaserkabel aufgeteilt. Da nicht mehr an jeden Schrank ein hochfaseriges Kabel verlegt werden muss, sondern alle an einem Übergabepunkt gesammelt sind, kann der Netzwerkverantwortliche die Faserkapazitäten deutlich präziser für jeden Netzwerkschrank zuordnen. Das Spleißpersonal kann die Verbindungen eines hochfaserigen Backbone-Kabels nach Bedarf sukzessive zwölffasernweise spleißen und ins Rechenzentrum weiterleiten. Diese flexiblen Leitungen lassen sich erheblich einfacher und schneller verlegen als die Backbone-Kabel. Bei zwölf Fasern fällt auch die Zuordnung leicht. Zudem arbeitet der Spleißer ausschließlich an diesem zentralen Verteiler. Er muss nicht mehr in jeden Schrank. Das ist wartungsfreundlich und übersichtlich. Ausfälle aufgrund einer falschen Faserzuordnung lassen sich so minimieren.

Bessere Klimatisierung
Im Netzwerkschrank benötigen die dünnen Kabel kaum Platz. Spleißboxen, die oft eine große Einbautiefe aufweisen, entfallen dort komplett. Das schafft Platz und sorgt für einen ungehinderten Luftstrom im Schrank. Gerade der turbulenzenfreie Luftstrom in den IT-Schränken ist für viele Netzwerkverantwortliche ein drängendes Problem. Denn oft gelangt kaum noch ausreichend kühlende Luft an die aktiven Komponenten im oberen Schrankbereich. Für manchen IT-Verantwortlichen ist dieser ungehinderte Luftstrom das ausschlaggebende Kriterium für eine zentrale LWL-Verteilung.

Wer den Luftstrom noch weiter optimieren möchte, kann zum Beispiel die klassischen 19-Zoll-Patchpanels durch eine „0-HE-Lösung“ ersetzen. Dabei werden Sidepanels im Bauraum neben der 19-Zoll-Ebene eingebaut. Dann bleibt der 19-Zoll-Bereich komplett der aktiven Technik vorbehalten und wird über kurze Patchkabel von der Seite angeschlossen. Zudem kann der 19-Zoll-Bereich noch mit Luftleitblechen von der seitlichen Verkabelung getrennt werden. Solche preiswerten Maßnahmen sind interessant, wenn immer wieder Netzteilausfälle wegen Überhitzung auftreten.

Gute Zugänglichkeit bei hoher Packungsdichte
Damit die zentrale LWL-Verteilung nicht unnötig viel kostbaren Platz im Rechenzentrum beansprucht, sollte das Spleißverteilsystem eine möglichst hohe Packungsdichte erlauben und dabei gut zugänglich sein. Es gibt Lösungen, die 96 Spleiße pro Höheneinheit erzielen. Mehrere Hersteller bieten zum Beispiel ausziehbare Spleißboxen mit mehreren blätterbaren Spleißkassetten für je 12 Spleiße an. Diese Lösungen erlauben auch bei engen Platzverhältnissen ein sauberes und übersichtliches Arbeiten.

MPO-Anschluss oder Mehrfachmodul
Viele Rechenzentrumsbetreiber setzen bereits bei direkten Schrank-zu-Schrank-Verbindungen flexible Glasfaserkabel vorkonfektioniert mit MPO-Anschluss ein. Hier ist es sinnvoll, auch für die Verbindungen von der Spleißkassette in die Netzwerkschränke Kabel mit einseitig vorkonfektioniertem MPO-Anschluss zu verwenden. Mehrere Hersteller haben für Rechenzentren 12-faserige Leitungen mit MPO-Anschlüssen oder mit speziellen Mehrport-Modulen auf LC-Duplex-Basis im Programm und bieten sie mit den verbreiteten Fasertypen OS2, OM3 und OM4 an. Für die zentrale Verteilung in Rechenzentren benötigt der Netzwerkverantwortliche einseitig vorkonfektionierte Kabel mit MPO-Anschluss oder Mehrfachmmodul. Die Mehrfachmodule werden dann von hinten in spezielle Modulträger des Herstellers geschraubt, die die herkömmlichen Patchpanels ersetzen. Der Anwender hat auf der Patchebene dann wie gewohnt die LC-Duplex-Ports. Zum Anschluss der MPO-Kabel sind die vorkonfektionierten Module auch mit einer rückwärtigen MPO-Schnittstelle erhältlich. So können die Module vorab in den Netzwerkschrank geschraubt werden, und der Anwender steckt die verlegten Kabel dort nur noch an. Bei beiden Varianten kann er nach dem Spleißen die Kabel ohne große Kenntnisse in LWL-Technik verlegen und anschließen.

Maximale Packungsdichte im Netzwerkschrank

Mit diesem Konzept spart der Planer zum einen viel Platz im Netzwerkschrank, weil dort keine Spleißboxen mehr notwendig sind. Zum anderen erlauben Anschlusssysteme mit Mehrfachmodulen oft eine größere Packungsdichte als herkömmliche Patchpanels. Je nach System sind auf diese Weise Packungsdichten von bis zu 336 LC-Auslässen auf drei Höheneinheiten (HE) möglich. Je nach System kann der Anwender die Modulträger auch gemischt mit Kupfer- und LWL-Modulen bestücken.
Darüber hinaus lässt sich mit Sidepanels der Einbauraum neben dem 19-Zoll-Bereich füllen. Das ist nicht nur interessant für Installationen, bei denen die 19-Zoll-Ebene möglichst ausschließlich für aktive Technik genutzt werden soll, um den Luftstrom nicht unnötig abzulenken. Sidepanels bieten sich auch für Nachinstallationen an, wenn die 19-Zoll-Ebene eines Netzwerkschranks bereits voll bestückt ist. Bevor man die Anschlüsse komplett umplant, nutzt der Administrator besser diesen seitlichen Einbauraum. Solche Sidepanels sind in unterschiedlichen Größen erhältlich. Die flexiblen LWL-Kabel lassen sich in kleinen Kabelkanälen (z.B. 10 mm x 10 mm) an der Außenwand des Schranks verlegen.

Fazit
Im Rechenzentrum stehen Ausfallsicherheit und möglichst hohe Packungsdichte im Vordergrund. Eine zentrale LWL-Verteilung reduziert Verbindungsausfälle, weil Installation und Wartung immer nur zwölf Fasern betreffen und nicht mehr alle Verbindungen eines kompletten Backbone-Kabels. Bei diesem Konzept ziehen sich keine starren Glasfaserkabel mehr durch das komplette Rechenzentrum. Das entlastet Schränke und Kabelführungen. In den Netzwerkschränken entfallen zudem die Spleißboxen. Somit arbeitet die Schrankkühlung effektiver. Die Installation wird übersichtlicher. Wenn alle Spleißverbindungen an einer zentralen Stelle gesammelt sind, spart das bei Wartungsarbeiten viel Zeit für das Aufspüren von bestimmten Verbindungen. Das Handling von LWL-Verbindungen ist somit erheblich effizienter als bei klassischen Verkabelungen.

11.09.2014 - Presse
WeForm GmbH stellt sich in der
Fachzeitschrift Mitsubishi vor

Kinder strahlen, wenn sie mit Playmobil-Spielzeugen ihrer Fantasie freien
Lauf lassen können. Nur wenige Figuren, ein paar Tiere, einen Bauernhof und schon sind mehrere Stunden konzentrierten Spielens verflogen. Bevor die Tiere, die Schafe, Hunde und Kühe aber ihren Weg ins Kinder­zimmer finden, stehen etliche Produktionsschritte an. Auch wenn die Spielfiguren „nur“ für Kinder bestimmt sind, gefertigt werden sie höchst professionell mit Spritzgieß­werkzeugen von WeForm.


Jürgen Freundorfer, Geschäftsführer der We­Form GmbH, eines Werkzeug- und Formen­bauers aus dem niederbayerischen Viechtach, sitzt uns entspannt gegenüber, als er kurz die Entwicklung der WeForm seit der Übernahme im Jahr 2002 skizziert. „Wir haben die WeForm 2002 übernommen und zukunftsfähig auf den Bau von Spritzgießwerkzeugen für die Kunst­stoff­technik ausgerichtet. Heute zählen nam­hafte Firmen aus den unterschiedlichsten Branchen zu unseren Stammkunden, die wir immer wieder durch Präzision, Qualität und durch unser gün­stiges Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen.“

Mittlerweile hat sich WeForm zu einem ­angesehenen Unternehmen ent­wickelt, das neben dem Werkzeug- und Formenbau auch eine Spritz­gussteilefertigung mit sieben leistungsstarken Maschinen auf­gebaut hat. „Innovativen Produk­tionserweiterungen steht das Unternehmen immer aufgeschlos­sen gegenüber“, so Freundorfer.

Der WeForm-Kunde mit dem höch­sten Bekanntheitsgrad ist der Spiel­zeughersteller Playmobil, dessen Figuren und Spielewelten heute in fast jedem Kinderzimmer zu finden sind. Zwar entstehen in Viechtach nicht direkt die bunten Playmobil-Männchen, aber WeForm fertigt For­men und Werkzeuge für den Zirndor­fer Spielzeughersteller.
Neben dem klassischen Bau von Spritz­gießwerkzeugen hat sich das Angebotsspektrum im Werkzeugbau stark erweitert und namhafte Kunden aus der Region wie ZVK und Gabo Systemtechnik nutzen das Know-how der kreativen Niederbayern. So ste­hen heute allgemeine Vorrichtungen für industrielle Anwendungen wie pneumatische Stanzwerkzeuge und individuelle Maschinenbauteile ge­nau­so in den Auftragsbüchern von WeForm wie Kleinserien mit Los­größe 100. Hochwertige Einzelteile und Ersatzteile für den Maschinenbau runden das Produktprogramm ab.

Flexibel und gut ausgebildet

Die Fertigung von hochwertigen Werk­stücken erfordert viel Know-how und Verantwortung. Speziell bei der Herstellung von Ersatzteilen für den Maschinenbau ist der Termin­plan in der Regel besonders eng, sodass schon einmal eine Sonder­schicht am Wochenende gefahren werden muss. Bei WeForm ist das machbar. Das Unternehmen und seine 22 Mitarbeiter, davon sechs Meister und zwei Auszubildende, sind flexibel. Und das nicht nur, wenn es um die Arbeitszeiten geht. Sie denken mit, arbeiten sehr en­gagiert und identifizieren sich mit ihren Aufgaben.
Für Jürgen Freundorfer ist klar, dass er sich auf seine Spezialisten hundertprozentig verlassen kann: „Jeder Mitarbeiter trägt die volle Verantwortung für ‚seinen Job‘, von der Programmierung bis zum fer­tigen Werkzeug. Wir vereinbaren das Ziel und lassen dem Mitarbeiter die Freiheiten, die er benötigt, um ans Ziel zu gelangen. Diese Arbeits­weise ver­langt ein hohes Maß an Kom­petenz, bietet aber auch die Möglichkeit, sich zu entfalten, schafft Freiräume und macht die Arbeit in­teressant.“

Das Prinzip Empfehlung
Seit 2002 verzichtet die WeForm auf einen eigenen Verkauf. „Qualität setzt sich eben durch“, sagt Freun­dorfer selbstbewusst. „Unsere Ge­schäftsbeziehungen bauen wir auf dem Empfehlungsprinzip auf. Wir werden weiterempfohlen, weil die Kunden mit unserer Qualität, der Termintreue und unseren Preisen zu­frieden sind.“

Spritzgießen
Nicht ganz typisch für einen Werk­zeug- und Formenbauer ist die Spritzgussabteilung. Bei der Über­nahme gehörten zwei Spritzguss­maschinen zum Unternehmen. Sie wurden genutzt, um gefertigte Spritz­gusswerkzeuge vor der Ausliefe­rung zu testen und ihnen dann den letzten Schliff zu geben. Das Ziel, perfekte, voll ausgetestete Werk­zeuge auszuliefern, die sofort in die Produktion gehen können, zeugt von Qualität. Noch heute verlassen nur auf diese Weise erprobte Werk­zeuge die Fertigung der WeForm.
Allerdings haben die neuen ­Eigentümer die Auslastung der Spritzgussmaschinen deutlich ge­steigert. Bei der Übernahme war klar, dass sich etwas ändern muss. Abstriche an der Qualität kamen je­doch nicht infrage. Also mussten neue Aufgaben für die Spritzguss­maschinen gefunden werden. Was lag da näher, als mit den beiden nicht ausgelasteten Maschinen als neues Geschäftsfeld eine Lohn­spritzgießerei dem Werkzeug- und Formenbau anzugliedern? Ein Er­folgsmodell, denn heute ist die Ab­teilung auf sieben moderne Ma­schinen gewachsen und trägt ihren Teil zum positiven Ergebnis bei.

Innovative Prozesse und neue Geschäftsfelder

Bei Mittelständlern wie der WeForm liegt ein großes, innovatives Poten­zial in der Prozessoptimierung sowie der Neuentwicklung und der Erwei­terung von Geschäftsfeldern. „Seit der Gründung der WeForm“, erklärt Jürgen Freundorfer, „haben wir kon­tinuierlich in das Unternehmen, in Maschinen und Anlagen investiert, bis heute rund 1,5 Millionen Euro. Wir beobachten ständig den Maschinen- und Anlagenmarkt, um zu sehen, wie wir rationeller und qualitativ besser fertigen können. Ein zweiter wichti­ger Punkt, um die WeForm weiter erfolgreich zu machen, ist die Suche nach neuen Ideen.“
Jetzt steht das Unternehmen vor der größten Investition in seiner Ge­schichte: 750.000 Euro wird die WeForm im Jahr 2014 für Maschinen und Anlagen ausgeben, um vor allen Dingen eine neue Produktionslinie für Zinkdruckguss aufzubauen. Die Idee kam vom Kunden: „Wir sind gefragt worden, ob wir so etwas nicht auch mit unserer Qualität und Zuver­lässigkeit machen können“, berich­tet Freundorfer.
Eine Investition von diesem Umfang erfordert auch bauliche Veränderun­gen. Rund 700 Quadratmeter der vermieteten Lager- und Produktions­fläche werden im Sommer umgebaut und von der WeForm dann für die eigene Produktion genutzt.

WeForm und Mitsubishi Electric

Das Drahterodieren gehört seit der Unternehmensgründung zum festen Leistungskatalog der WeForm und entwickelt sich weiter positiv. We­gen Kapazitätsengpässen und Leis­tungs­defiziten der alten Maschi­ne musste WeForm in den Jahren 2006 und 2007 für 50.000 bis 60.000 Euro Erodierleistung von benachbarten Werkzeugmachern zukaufen. Ein Um­stand, der den Unternehmern nicht gefiel. Da WeForm über ein umfassendes Erodier-Know-how und entsprechend qualifiziertes Personal verfügte, sprach vieles für die Inves­tition in eine neue Maschine. „Das Konzept der FA-S Advance-Baureihe von Mitsubishi Electric hat uns da­mals überzeugt“, erläutert Jürgen Freundorfer. „Die Einarbeitungszeit war kurz, innerhalb weniger Wochen lief die Mitsubishi Electric FA20-S Advance perfekt und wir konnten die ge­wünsch­ten Ergebnisse lie­fern.“
2013 stand im Unternehmen erneut der Kauf einer Drahterodierma­schine an. Vor der Entscheidung wurden zahlreiche Testläufe mit den infrage kommenden Maschinen ver­schiedener namhafter Hersteller ge­fahren. „In ihren Leistungen lagen die getesteten Maschinen dicht bei­einander“, erklärt Freundorfer, „wir haben dann wieder einer Mitsubishi Electric den Vorzug gegeben, weil wir mit der FA20 sehr gute Erfahrung gesammelt haben und die Maschine von ­Mitsubishi Electric das überzeugend­ste Preis-Leistungs-Verhältnis bot.“ Entschieden hat sich WeForm für eine Mitsubishi Electric MV2400R. Diese Drahterodier­maschine ist zwar eine vollkommene Neuent­wicklung, aber die Bedienung der Steuerung und die Programmierung gleichen der der FA20. Damit ist die Einarbeitung sehr einfach und ent­sprechend kurz. ­„Mitsubishi Electric hat die Maschine aufgestellt und wir konnten sofort pro­duzieren“, so der Geschäftsführer.
„Was ich besonders an unseren Mitsubishi Electric-Maschinen schätze, ist ihre Zuverläs­sigkeit“, stellt Freundorfer zufrieden fest. „Jede Woche werden sie von unseren Mitarbeitern ge­wartet – und das war’s. Seit 2008 hat noch kein Mitsubishi Electric-Tech­niker unser Haus betre­ten, um eine Störung zu beheben!“

Automatisch einfädeln

Am Ende unseres Gesprächs weist Jürgen Freun­­dorfer noch auf einen für ihn wichtigen Punkt hin. Es ist die neue Einfädeltechnik der MV2400R von Mitsubishi Electric. Für den We­Form-Geschäftsführer ist sie heute einzigartig. „Ein so exakt und zuverlässig arbeitendes System kenne ich von anderen Herstellern bisher nicht“, erklärt er. „Ein großer Vorteil, den man bei komple­xen Aufträgen, die wir gerne mal ins Wochenende laufen lassen, zu schätzen weiß: nämlich wenn am Montag das komplette Werkstück mit allen Startlöchern zu­ver­lässig abgearbeitet worden ist.“

„Mit unserem Qualitätsanspruch haben wir bisher alle Kunden überzeugt“,
erklärt Jürgen Freundorfer.

"Unsere Geschäftsbeziehungen bauen wir auf dem Empfehlungsprinzip auf. Wir werden weiter­empfohlen, weil die Kunden mit unserer Qualität, der Termintreue und unseren Preisen zufrieden sind."

Jürgen Freundorfer und Roland Wilhelm

09.04.2014 - Presse
Seit 20 Jahren sichere Netzwerkverkabelung

Aus einer "Garagengründung" im  Jahr 1993 mit damals sechs Mitarbeitern ist innerhalb von 20 Jahren eine international tätige Firmengruppe mit heute 300 Mitarbeitern geworden: In der Zellner Group mit Hauptsitz in Teisnach (Landkreis Regen) sind heute Produktionsfirmen in Deutschland, Tschechien und Lettland vereint. Auch nach dem Einstieg der Firma HARTING im Jahr 2008 handelt es sich nach wie vor um ein Familienunternehmen. Die Anteile werden von den Familien Zellner, Klees und Harting gehalten. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit ist nach wie vor die Entwicklung und Herstellung von Verbindungskomponenten und Kabeln für IT-Netzwerke. Wie Geschäftsführer Joachim Zellner betont, hat sich das Unternehmen durch kontinuierliche Innovationen, basierend auf vielen Patenten, sowie durch große Flexibilität und die schnelle Reaktion auf sich stets veränderte Märkte eine gute Marktstellung erarbeitet. So stattet die Zellner Group heute große Industrieanlagen, Bürogebäude und Rechenzentren mit Netzwerkverkabelungen aus. Mit Blick auf die Firmengeschichte bezeichnet Zellner 2008 als prägendes Jahr. Zum einen wurde mit der Firma EasyLan eine eigene Vertriebsorganisation gegründet. Zum anderen kamen durch die Beteiligungen der Firma HARTING an der Zellner Group neue Geschäftsbereiche hinzu. Da die Fertigungen in Tschechien bereits an ihre Kapazitätgrenzen gelangt waren, konnte in der Folgezeit ein neuer Produktionsstandort in Lettland aufgebaut werden, der inzwischen sehr gut läuft.

30.03.2014 - Presseinfo
Gewinkelte preLink-Buchse von EasyLan

EasyLan stellte auf der Light + Building 2014 in Frankfurt eine gewinkelte Buchse auf preLink-Basis vor. Sie weist eine extrem niedrige Einbautiefe von 27mm auf. Sie eignet sich zum Beispiel für Datendosen mit geringer Einbautiefe und geringen Biegeradien sowie in Holraumdosen.

Garching, den 30.03.2014. EasyLan erweiterte sein gewerkeübergreifendes Verkabelungssystem preLink um eine gewinkelte Buchse mit 105° Kabelabgang. Sie passt in jede Standarddatendose und bietet eine extrem niedrige Einbautiefe von 27 mm. Sie eignet sich zum Beispiel auch für die designfähige Datendose von EasyLan. Anwender, die bereits das preLink-Verkabelungssystem einsetzen, können die vorhandenen geraden Buchsen mit wenigen Handgriffen gegen eine gewinkelte tauschen. Sie entspricht der Kategorie 6A ISO/IEC 11801 und besteht aus einem vernickelten Zinkdruckguss-Gehäuse.

Das preLink-Verkabelungssystem von EasyLan ist für gewerkeübergreifende Verkabelungen konzipiert. Herzstück ist die preLink-Anschlusstechnik mit einem aufgekrimpten Kunststoffwürfel als Kabelabschluss. Auf diesen können dann die verschiedensten Steckgesichter aufgeclipst werden. Der Konfektionsvorgang ist bei allen gleich.

30.03.2014 - Presseinfo
Designfähige Kat 6A Datendose von EasyLan

Mit Standardinstallationsplatte und zwei kompakten RJ45-Module
EasyLan stellt auf der Light + Building 2014 in Frankfurt eine designfähige Datendose vor, die auf einer Standardinstallationsplatte basiert. Sie fasst zwei äußerst kompakte RJ45-Module und eignet sich für alle gängigen Dosensysteme im Markt.


Garching, den 30.03.2014. EasyLan bringt eine Datendose auf den Markt, die Platz für zwei äußerst schmale RJ45-Module der Kategorie 6A ISO/IEC 11801 bietet. Somit eignen sich diese Verbindungen bis hin zu 10 Gigabit Ethernet. Der Installateur kann die Installationsplatte mit den beiden angeschlossenen Modulen bequem und wie gewohnt über die zentrale Schraube montieren. Für diese Dose eignen sich alle gängigen Dosenabdeckungen. Doch die Anschlussmodule anderer Hersteller sind zu breit für diesen einfachen Aufbau. In die designfähige Datendose von EasyLan passen entweder zwei FixLink-Module von EasyLan, die der Installateur mit wenigen Handgriffen werkzeugfrei anschließen kann oder zwei gewinkelte preLink-Module von EasyLan. In diesem Fall muss der Installateur nur die beiden Leitungsenden mit einem aufgekrimpten preLink-Abschluss in die Module legen und diese zuklappen. Die Dose ist zudem mit nur einem Auslass lieferbar.

Das preLink-Verkabelungssystem von EasyLan ist für gewerkeübergreifende Verkabelungen konzipiert. Herzstück ist die preLink-Anschlusstechnik mit einem aufgekrimpten Kunststoffwürfel als Kabelabschluss. Auf diesen können dann die verschiedensten Steckgesichter aufgeclipst werden. Der Konfektionsvorgang ist bei allen gleich.